Rikyū-in, Kaiserlicher Nebenpalast in Ise, Japan
Der Palastkomplex Rikyū-in liegt am Westufer des Flusses Katsura und zeigt traditionelle japanische Architektur mit sorgfältig gestalteten Gärten über das gesamte Gelände verteilt. Das Anwesen verbindet elegant strukturierte Gebäude mit natürlichen Landschaftselementen, die nach klassischen japanischen Designprinzipien angelegt sind.
Der Palast wurde im 17. Jahrhundert von Prinz Hachijō Toshihito gegründet, der von Toyotomi Hideyoshi adoptiert worden war, und entwickelte sich später zu einem wichtigen Teil des japanischen Kaisererbes. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt in der kaiserlichen Residenzkultur und setzte neue Standards für aristokratische Bauplätze dieser Zeit.
Das Gelände beherbergt mehrere Teezeremonie-Häuser in seinen Gärten, die die tiefe Verbindung zwischen dem japanischen Adel und traditionellen rituellen Praktiken zeigen. Besucher können diese Orte erkunden und die stille, konzentrierte Art wahrnehmen, wie solche Zeremonien hier stattfinden.
Das Hauptgebäude bleibt der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich, aber die umfangreichen Gärten können bei Führungen mit vorheriger Anmeldung bei lokalen Behörden besucht werden. Es ist ratsam, vorab Informationen zu Führungsterminen einzuholen und bequeme Schuhe zu tragen, da die Gärten auf Pfaden zu Fuß erkundet werden.
Die Innenräume sind mit erhöhten Böden und speziellen Tatami-Anordnungen gestaltet, die einen nahtlosen Übergang zwischen den Innenseiten und der umgebenden Gartenlandschaft schaffen. Dieses Designkonzept ermöglicht es, dass der Garten visuelle und räumliche Fortsetzung des Hauses wird.
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