Hōgon-ji, Buddhistischer Tempel im Stadtteil Dogo, Matsuyama, Japan.
Hogon-ji ist ein buddhistischer Tempel, der auf dem Gipfel der Neon-Zaka-Steigung thront und sich durch ein charakteristisches Doppeldachtor auszeichnet. Das Tempelgelande umfasst mehrere Gebaeude, darunter eine Haupthalle mit geschnitzten Tueren und ein Nebengebaude mit einer Drachenfigur, alles umgeben von waldigen Gruenflachen.
Der Tempel wurde 665 auf Bitte der Kaiserin Saimei gegruendet und wird als Geburtsort des Zen-Meisters Ippen im Jahr 1239 verehrt. Diese Verbindung machte den Ort zum Zentrum der Ji-Sekte des Buddhismus und praegte seine spirituelle Bedeutung ueber Jahrhunderte.
Das Tempelgelände zeigt Steinmarker mit Haiku-Gedichten lokaler Dichter, die Matsuyama mit ihrer Poesie geprägt haben. Diese Inschriften verbinden den Ort mit der literarischen Tradition der Stadt.
Die Anlage ist zu Fuss erreichbar und zeichnet sich durch eine einladende, begehbare Struktur aus. Das Besuchen ist ganzjaehrig moglich, wobei der Fruehling durch Pflaumenbluten und der Herbst durch Waldfarben besonders angenehm sind.
Hinter der Haupthalle erstreckt sich ein grosser Friedhof mit traditionellen Statuen, wo im Fruehling Pflaumenbluten zwischen den Steinmonumenten fallen. Dieser stille Bereich bietet einen Kontrast zum besucht eren vorderen Teil des Tempels.
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