Bansuisō, Französische Renaissance-Villa in Matsuyama, Japan.
Die Bansuisō ist eine zweistöckige Villa mit Marmorböden, Teakholzgeländern und mehreren Kaminen aus farbigem Marmor, verteilt auf etwa 428 Quadratmeter. Jeder Raum zeigt die sorgfältige Verarbeitung von Materialien und die offene Raumgestaltung der französischen Renaissance.
Ein Graf namens Hisamatsu Sadakoto beauftragte den Architekten Shichirō Kigo 1922, diese Villa zu errichten, nachdem er lange Jahre als Diplomat in Frankreich gedient hatte. Seine Erfahrungen im Land prägten die Architektur und Innenausstattung jedes Raumes.
Das Gebäude verbindet französische Designelemente mit japanischen Handwerkstechniken auf Weise, die Besucher beim Betreten spüren können. Die Räume zeigen, wie Japans gehobene Gesellschaft westliche Stile zu Beginn des 20. Jahrhunderts adaptierte.
Das Gebäude liegt am Fuße der Matsuyama-Burg und ist an den meisten Tagen erreichbar, bleibt aber montags geschlossen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Marmorböden rutschig sein können, und Zeit für einen Blick auf die umliegenden Gärten einplanen.
Ein großes Fenster mit Buntglaskunst von Shintaro Kiuchi schmückt das Innere und bietet Ausblicke auf die Landschaft darunter. Das Glas wurde speziell für diese Räume entworfen und enthält Motive, die französische und japanische Elemente verbinden.
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