Yamate Tunnel, Straßentunnel in Tokio, Japan
Yamate Tunnel ist ein Straßentunnel unter der Oberfläche von Tokio, der die Gegend um Takamatsu in Toshima mit der Kreuzung Oi in Shinagawa verbindet und sich über etwa 18 Kilometer (11 Meilen) erstreckt. Die Röhren liegen ungefähr 30 Meter (98 Fuß) unter der Erde und führen in zwei getrennten Bereichen mit jeweils zwei Fahrspuren durch das Stadtzentrum.
Die Arbeiten an diesem unterirdischen Durchgang begannen 1992, als Planer den wachsenden Verkehr zwischen den Bezirken entlasten wollten. Das erste Segment von Takamatsu bis Nishi Shinjuku ging im Dezember 2007 in Betrieb, während die gesamte Route im März 2015 eröffnet wurde.
Seit der Fertigstellung prägt die Bezeichnung Yamate die Wahrnehmung dieses Bauwerks als Teil der großstädtischen Infrastruktur Tokios, wobei sich der Begriff auf die westlichen Hügel der Hauptstadt bezieht. Autofahrer erleben die durchgehend beleuchteten Röhren als zuverlässige Verbindung zwischen den nördlichen und südlichen Stadtvierteln.
Fahrzeuge folgen der unterirdischen Strecke zwischen Ikebukuro und Oi ohne Ampeln oder Kreuzungen. Notausgänge erscheinen alle 350 Meter und Überwachungskameras verfolgen den Verkehr kontinuierlich.
Diese Passage gilt als längster Straßentunnel Japans und nimmt weltweit den zweiten Platz ein. Nur der Laerdal-Tunnel in Norwegen übertrifft ihn an Länge.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.