Komaba-Park, Stadtpark in Meguro-ku, Japan
Der Komaba-Park ist ein städtischer Park, der eine westliche Villa mit griechischen Marmorsäulen, Holzwandpaneele, Kronleuchter und Buntglasfenster beherbergt. Das Gelände wird durch mehrere Gärten ergänzt, die verschiedene Räume zum Erkunden bieten.
Das Anwesen war ursprünglich das private Herrenhaus des Marquis Maeda Toshinari, eines Nachfahren der Samurai-Familie Kaga, bevor es 1967 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Umwandlung spiegelt den Wandel privater aristokratischer Güter zu öffentlichen Räumen in der modernen Ära wider.
Das Gelände zeigt westliche und japanische Architektureigenschaften nebeneinander, wie die traditionelle Residenz mit Tatami-Böden und Blick auf einen Garten mit Wasserfall und Teich.
Der Park ist zwischen den Komaba-Campus-Einrichtungen der Universität Tokio gelegen und wird durch enge Gänge betreten. Der Besuch ist am besten in den Morgenstunden möglich, wenn der Ort ruhiger ist und die Lichtverhältnisse die Architektur gut zeigen.
Die großzügige Rasenfläche war einst Schauplatz ritterlicher Aktivitäten und wurde von der Familie Maeda für Winterskisport genutzt. Heute ziert ein Kreis von Kirschbäumen diesen Raum und bietet während der Blütensaison ein besonderes Naturschauspiel.
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