Tokyo Camii, Moschee in Shibuya, Japan
Tokyo Mosque ist ein islamisches Gotteshaus im Bezirk Shibuya in der japanischen Hauptstadt, das Elemente der osmanischen Baukunst zeigt. Die Kuppel erhebt sich in der Mitte des Baus und das schlanke Minarett markiert den höchsten Punkt der Anlage.
Einwanderer aus der Türkei bauten das erste Gebäude in den späten 1930er Jahren und ersetzten es etwa sechzig Jahre später durch einen Neubau. Ein Architekt aus der Türkei entwarf das heutige Bauwerk, das Ende der 1990er Jahre entstand.
Der Name stammt vom türkischen Wort für Moschee ab und die Innenräume zeigen Kalligrafie sowie Keramikarbeiten aus der osmanischen Tradition. Besucher sehen hier ein Beispiel türkischer Architektur mitten in der japanischen Hauptstadt, das als Ort für religiöse Handlungen und Zusammenkünfte dient.
Der Eingang liegt an einer Seitenstraße und Schilder weisen den Weg von der Hauptstraße aus. Besucher sollten schlichte Kleidung tragen und Schuhe vor dem Betreten der Gebetsräume ausziehen.
Handwerker aus der Türkei reisten nach Japan, um das Gebäude mit traditionellen Materialien und Techniken zu vollenden. Marmor für die Böden und Wände kam per Schiff aus Steinbrüchen in Anatolien.
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