Yokoamichō Park, Gedenkpark im Sumida Bezirk, Tokio, Japan.
Der Yokoamichō Park ist ein Gedenkpark im Bezirk Sumida in Tokio mit einem japanischen Garten, Koiteichen und saisonalen Kirsch- und Ginkgobäumen. Das Gelände beherbergt ein Gedenkmuseum mit Ausstellungen auf zwei Ebenen, die sich dem Großen Kantō-Erdbeben und den Luftangriffen auf Tokio während des Zweiten Weltkriegs widmen.
Das Gelände war ursprünglich ein Militärdepot, bevor es 1922 zu einem öffentlichen Park umgebaut wurde. Die Stätte gewann tragische Bedeutung, als es nach dem Erdbeben von 1923 und später nach den Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs als Sammelort für Opfer diente.
Der Park trägt den Namen einer alten Straße und wird von Einheimischen als Ort der Erinnerung besucht, wo die Geschichte durch Denkmäler und Gedenkstätten allgegenwärtig ist. Menschen kommen hierher, um inne zu halten und sich an die Vergangenheit zu besinnen.
Der Park ist das ganze Jahr über begehbar und wird am besten besucht, wenn das Wetter trocken ist, besonders während der Kirschblüte im Frühling und der Ginkgo-Färbung im Herbst. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände verschiedene Pfade und Terrassen mit unterschiedlichen Niveaus hat.
Der Park ist der Ruhestätte für etwa 163.000 Menschen, die bei dem Großen Kantō-Erdbeben 1923 und den Luftangriffen auf Tokio 1944-1945 ums Leben kamen. Diese duale Geschichte macht ihn zu einem seltenen Ort, an dem zwei separate Tragödien des 20. Jahrhunderts zusammenkommen.
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