Sagami Trough, Untermeerischer Graben in der Präfektur Kanagawa und Tokio, Japan.
Der Sagami-Graben ist eine Meerestiefe vor der Küste Japans, die sich über hunderte Kilometer erstreckt. Die Stelle markiert die Grenze zwischen zwei tektonischen Platten und gehört zu den tiefsten Regionen des Pazifiks in diesem Gebiet.
Der Graben wurde nach dem Großen Erdbeben von Kanto im Jahr 1923 zum Fokus der wissenschaftlichen Forschung. Dieses Ereignis führte Wissenschaftler dazu, die Struktur des Meeresbodens und die Bewegungen der tektonischen Platten intensiv zu untersuchen.
Meeresforschungsstationen in der Nähe des Grabens tragen durch regelmäßige Untersuchungen der Unterwasserlandschaften zum japanischen Verständnis der Meereswissenschaften bei.
Die Fossa kann nur durch wissenschaftliche Expeditionen und spezialisierte Forschungsschiffe erforscht werden, da sie sich in großer Tiefe unter dem Wasser befindet. Messgeräte an verschiedenen Stellen überwachen ständig die seismische Aktivität entlang dieser Unterwasserzone.
Die Sedimentschichten des Grabens speichern ein geologisches Archiv von Erdbeben der Vergangenheit und helfen Forschern, zukünftige seismische Ereignisse in dieser Region vorherzusagen. Diese unterirdischen Archive sind wie ein natürliches Gedächtnis der Erdkrustenaktivität.
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