Takeda Castle, Japanische Burgruine auf dem Berg Shiroyama in Asago, Japan
Die Takeda-Burg ist eine Burgruine auf dem Gipfel des Berges Shiroyama in der Präfektur Hyōgo, die aus Steinfundamenten und terrassierten Mauern besteht. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und zeigt noch deutlich die Grundrisse der ehemaligen Bauwerke und Verteidigungslinien.
Um 1443 ließ Otagaki Mitsukage, Gefolgsmann von Yamana Sōzen, die Burg Takeda errichten; sie schützte die Silbermine von Ikuno und die Grenze zwischen Harima und Tajima. Akamatsu Hirohide baute sie um 1585 mit Steinmauern und Trockengräben aus. Nach Sekigahara musste sein Herr Seppuku begehen, und die Burg wurde 1600 aufgegeben.
Der Beiname „Schloss im Himmel“ stammt vom Nebel des Maruyama-Flusses, der den Gipfel oft über einem Wolkenmeer lässt. Ein anderer Name, Kogajo („Schloss des kauernden Tigers“), bezieht sich auf den Grundriss der Ringe, der einem liegenden Tiger gleichen soll. Der Amateurfotograf Toshihisa Yoshida löste den Wolkenmeer-Boom aus, als sein Foto 2007 auf einer Zeitungstitelseite erschien.
Wanderwege führen vom Bahnhof hinauf zur Burgruine, wobei der Aufstieg etwa 40 Minuten dauert. Ein saisonaler Bus erleichtert den Zugang und verkehrt in den Hauptbesuchszeiten im Herbst und Frühling.
An klaren Herbsttagen bildet sich eine Wolkendecke unter dem Gipfel, sodass die Ruinen über einem weißen Meer zu schweben scheinen. Dieses Wetterphänomen tritt nur unter bestimmten Bedingungen auf und verwandelt den Ort in eine Kulisse wie aus einem Märchen.
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