Tsukui, Kleinstadt in Japan
Tsukui war eine Gemeinde im Tsukui-Bezirk der Präfektur Kanagawa, die 2007 mit der Stadt Sagamihara zusammengelegt wurde. Das Gebiet besteht aus bewaldeten Hügeln, Reisfeldern und kleinen Ortschaften, die sich entlang schmaler Straßen erstrecken.
Tsukui wird seit der Kamakura-Zeit als Ort mit landwirtschaftlicher und handwerklicher Bedeutung erwähnt. Im Jahr 2007 wurde die Gemeinde im Rahmen einer nationalen Verwaltungsreform in die Stadt Sagamihara eingegliedert.
Der Name Tsukui erscheint noch heute auf Karten und lokalen Schildern und erinnert an die Geschichte des Ortes. Die Gegend bewahrt ländliche Traditionen durch kleine Läden, Gasthöfe und lokale Märkte, die noch immer Besucher anziehen.
Das Gebiet lässt sich gut zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr erkunden, da schmale Straßen durch die Hügel und Reisfelder führen. Wer mehr Zeit mitbringt, findet entlang der Waldwege ruhige Orte zum Wandern.
Der Bürgermeister von Shiroyama widersetzte sich 2006 offen der geplanten Fusion mit Sagamihara, was zu einer Abwahlabstimmung führte. Dieser lokale Widerstand war in Japan zu dieser Zeit sehr ungewöhnlich und erregte landesweit Aufmerksamkeit.
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