Takao-san Yakuō-in, Buddhistischer Tempel in Takaomachi, Japan
Takao-san Yakuō-in ist ein buddhistischer Tempel im Bergort Takaomachi in Japan, der sich an den bewaldeten Hängen des Takao-Berges ausbreitet. Die Anlage umfasst mehrere Gebetshallen aus dunklem Holz, steinerne Treppenwege, die durch hohe Zedern führen, sowie kleinere Schreine, die zwischen den Bäumen verteilt sind.
Die Gründung erfolgte im Jahr 744 durch den Mönch Gyoki, der hier eine Übungsstätte für asketische Bergpraktiken einrichtete. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum für Mönche, die spirituelle Disziplin durch Meditation und körperliche Entbehrung suchten.
Der Name Yakuō-in bezieht sich auf den Heilmedizin-Buddha, den die Tempelanlage verehrt und dessen Schutz Pilger auch heute für Gesundheit und Wohlergehen erbitten. Besucher sehen oft Wanderer, die vor den hölzernen Gebetsständern innehalten und kleine Tafeln mit persönlichen Wünschen aufhängen.
Ein Seilbahnzug verkürzt den Aufstieg von der Bahnstation Takaomachi, doch der obere Tempelbereich erfordert weitere Gehminuten auf teilweise steilen Pfaden. Festes Schuhwerk ist hilfreich, und bei Nässe können die Steintreppen rutschig werden.
Überall im Tempelgelände stehen Figuren von Tengu, übermenschlichen Wesen mit langen Nasen, die nach lokaler Überlieferung den Berg bewachen. Manche dieser Statuen tragen rote Mützen, die Gläubige als Dankeszeichen für erhörte Gebete auf die Steinskulpturen setzen.
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