Nationalpark Virunga, Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Virunga National Park ist ein Nationalpark im Ostkongo, der sich über nordwestliche Berghänge und Täler bis zu Teilen des Albertsees und Eduardsees erstreckt. Die Schutzzone umfasst Lavafelder, dichten Regenwald, offene Graslandschaften und mehrere aktive Vulkangipfel.
Belgische Kolonialverwaltung richtete die Schutzzone 1925 ein und nannte sie Nationalpark Albert, nach dem damaligen belgischen König. Nach der Unabhängigkeit 1960 erhielt das Gebiet seinen heutigen Namen und wurde später wegen seiner außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt in die Welterbeliste aufgenommen.
Der Name geht auf die Virunga-Vulkankette zurück, die acht erloschene und aktive Vulkane in diesem Gebiet umfasst und die Landschaft prägt. Besucher sehen oft Fischer am Ufer des Sees und Bauern in den Dörfern am Rand, wo sich Schutzzone und bewirtschaftetes Land begegnen.
Geführte Touren werden vom Institut für Naturschutz organisiert, das Ranger für Trekkingtouren und Beobachtungen bereitstellt. Wetterbedingungen ändern sich je nach Höhenlage und Jahreszeit, daher sollten Besucher warme und wasserfeste Kleidung mitbringen.
Drei große Affenarten leben hier in unterschiedlichen Höhenlagen und Waldabschnitten, was dieses Schutzgebiet für Primatenforschung besonders wichtig macht. Das Nyiragongo-Lavafeld südlich des Hauptsees zeigt erstarrte Lavaströme aus Ausbrüchen der vergangenen Jahrzehnte.
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