Orientale, Verwaltungsprovinz im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo
Die Provinz Orientale ist eine Verwaltungsregion im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, die sich über ein großes Gebiet mit zahlreichen Flüssen erstreckt. Das Gebiet wird von dichten Regenwäldern geprägt, die mehrere unterschiedliche Ökosysteme bilden.
Während der belgischen Kolonialzeit diente die Region als wichtiges Verwaltungsgebiet und Kisangani wurde 1883 zu ihrer Hauptstadt etabliert. Diese Gründung machte die Stadt zum Verwaltungszentrum für ein großes Hinterland.
Die Region wird von verschiedenen ethnischen Gemeinschaften geprägt, die entlang des Kongo und seiner Nebenflüsse leben und ihre traditionellen Lebensweisen in der Landwirtschaft und beim Fischen bewahrt haben. Diese Gruppen prägen das tägliche Leben in den Flussgemeinschaften bis heute.
Die Bewegung durch die Provinz hängt stark von Flussnetzen ab, wobei Kisangani als wichtigster Binnenhafen für den Warenverkehr funktioniert. Reisende sollten mit längeren Reisezeiten auf dem Wasser rechnen, da Schiffe die Hauptverbindung zwischen den verstreuten Siedlungen bilden.
Die Boyoma-Wasserfälle bestehen aus sieben Stromschnellen nahe Kisangani und bilden einen etwa 90 Kilometer langen Bereich mit starken Wasserbewegungen. Dieser Wasserfall machte alternative Transportwege erforderlich und prägt bis heute die Infrastruktur der Region.
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