Akagera National Park, Naturschutzgebiet im Distrikt Nyagatare, Ruanda
Der Akagera-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Osten Ruandas mit Savannen, Feuchtgebieten und mehreren Seen, die vielen Tierarten Raum geben. Die Landschaft besteht aus offenen Grasfeldern, dichteren Waldabschnitten und Wasserflächen, die das Gebiet durchziehen.
Belgische Kolonialbeamte gründeten das Schutzgebiet 1934 als eines der ersten seiner Art in Ostafrika. Über Jahrzehnte hinweg verlor die Region viele große Tiere, erholte sich aber in jüngeren Jahren durch Wiederansiedlungsprogramme.
Der Park bietet Menschen aus der Region Arbeit in den Bereichen Führung, Unterkunft und Instandhaltung. Die Einnahmen aus Besuchen helfen bei Schulprojekten und der Entwicklung von Dörfern in der Nähe.
Besucher können Pirschfahrten, Bootstouren auf dem See Ihema, Wanderungen mit Führung, Vogelbeobachtung und Angeln unternehmen. Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, doch der Zustand der Wege variiert je nach Jahreszeit.
2015 wurden Löwen nach mehreren Jahrzehnten der Abwesenheit wieder angesiedelt, gefolgt 2017 durch die Rückkehr von Spitzmaulnashörnern. Diese Wiederansiedlungen bedeuteten, dass alle fünf großen afrikanischen Tiere endlich wieder gleichzeitig im Park vorhanden waren.
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