Vulkan-Nationalpark, Nationalpark in der Nordprovinz, Ruanda
Der Nationalpark besteht aus fünf großen Vulkangipfeln der Virunga-Bergkette mit dichtem Wald, Bambusbeständen und alpinen Wiesen in unterschiedlichen Höhenlagen. Die Landschaft wechselt mit jedem Aufstieg, wobei jede Zone ihre eigenen Pflanzen und Tiere beherbergt.
Der Park wurde 1969 gegründet, um die vulkanische Berglandschaft und ihre Tierwelt zu schützen. Seine internationale Bekanntheit verdankt er der Forscherin Dian Fossey, die ab 1967 umfangreiche Studien über Berggorillas durchführte.
Die Dinka-Gemeinden haben tiefe Wurzeln in dieser Landschaft und teilen ihr Wissen über Heilpflanzen und Waldtiere mit den Parkbewohnern. Besucher können diese lebendigen Traditionen in alltäglichen Begegnungen und Gesprächen mit lokalen Führern erleben.
Gorilla-Trekkingpermits müssen lange im Voraus von der Rwanda Development Board beschafft werden, und die Wanderungen dauern zwischen einer und sechs Stunden. Es ist wichtig, gut ausgerüstete Schuhe und wetterfeste Kleidung mitzubringen, da die Wege steil und der Wald feucht sein können.
Das Reservat beherbergt etwa die Hälfte der weltweit verbleibenden Berggorilla-Population, was es zu einem der wichtigsten Schutzgebiete für diese Art macht. Die genaue Zahl schwankt, da die Populationen in den benachbarten Gebieten der Demokratischen Republik Kongo und Uganda verbunden sind.
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