Campaign Against Genocide Museum, Historisches Museum in Kigali, Ruanda
Das Campaign Against Genocide Museum ist ein Geschichtsmuseum in Kigali, das Fotografien, persönliche Aussagen und Gegenstände zeigt, die diese Zeit dokumentieren. Die Sammlung umfasst Objekte und Aufzeichnungen, die helfen, die Ereignisse und deren Auswirkungen nachzuvollziehen.
Das Museum nutzt das frühere Parlamentsgebäude Ruandas, in dem von Dezember 1993 bis 1994 600 Soldaten der Ruandischen Patriotischen Armee einquartiert waren, während die Breite Übergangsregierung vorbereitet wurde. Während des Völkermords an den Tutsi befahl Paul Kagame ihnen, ihr Quartier zu verlassen, um Tausende Tutsi zu retten. Das Museum öffnete am 4. Juli 2014; 2017 weihte Kagame das Gebäude als Museum ein.
Das Museum ist ein Ort, wo Besucher den Zeugnissen von Überlebenden begegnen und persönliche Geschichten kennenlernen, die das Leben während dieser Zeit zeigen. Die Ausstellung ermöglicht es, die Erfahrungen echter Menschen zu verstehen, die hier lebten und das Geschehene erlebt haben.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Parlamentsgebäude, in dem ab Dezember 1993 600 Soldaten der RPA stationiert waren. Die Ausstellung umfasst Dokumente, Fotografien und Tonaufnahmen, darunter die unterzeichneten Abkommen zur Bildung der breiten Übergangsregierung. Das Gebäude ist rollstuhlgerecht. Für das Lesen der Dokumente und das Anhören der Tonaufnahmen sollte man Zeit einplanen, da sie einen großen Teil der Darstellung tragen.
Das bekannteste Objekt der Sammlung ist ein Maschinengewehr, das Soldaten der RPA im Parlamentsgebäude aufbewahrten und einsetzten, um Hutu-Kräfte am Eindringen zu hindern. Das Museum bewahrt zudem Dokumente, Fotografien und Tonaufnahmen der Abkommen und Sitzungen der Übergangsregierung auf.
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