Boyomafälle, Sieben Katarakte am Lualaba-Fluss, Demokratische Republik Kongo.
Boyoma Falls sind eine Serie von sieben Wasserfällen am Lualaba-Fluss, die sich über eine lange Strecke erstrecken und insgesamt etwa 61 Meter Höhenunterschied aufweisen. Die Stromschnellen schaffen ein komplexes Labyrinth aus Wassermassen und Felsen, das den Flussverkehr prägt.
Der Forscher Henry Morton Stanley erkundete diese Wasserfälle während seiner Kongo-Expedition Ende des 19. Jahrhunderts und dokumentierte sie unter dem Namen Stanley Falls. Später wurden sie in Boyoma Falls umbenannt, was ihre lokale Bedeutung widerspiegelt.
Die Wagenya, ein lokales Volk, nutzen die Stromschnellen seit Generationen für traditionelle Fischerei mit hölzernen Konstruktionen und speziellen Körben. Diese Praktiken prägen bis heute das Bild der Wasserfälle und zeigen eine enge Verbindung zwischen Mensch und Fluss.
Eine Eisenbahnlinie verbindet Kisangani mit Ubundu und bietet eine notwendige Route um die Wasserfälle herum für Reisende und Waren. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn der Fluss niedrigere Wasserstände hat.
Diese Wasserfälle bewegen Wassermengen, die sowohl Niagara als auch Iguazu übertreffen, wobei die letzte Katarakta etwa 800 Meter breit ist. Diese Wasserkraft bleibt vielen Besuchern verborgen, die nur die einzelnen Stromschnellen beobachten.
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