Nationalpark Salonga, Waldnationalpark im Kongobecken, Demokratische Republik Kongo.
Salonga Nationalpark ist ein riesiges Waldschutzgebiet im Kongobecken mit Flussnetzen, Sümpfen und offenen Waldlichtungen verteilt über sein Gebiet. Die Landschaft wechselt zwischen dichtem Wald und offeneren Bereichen, die von Wasser geprägt sind.
Das Gebiet wurde zunächst 1956 unter einem anderen Namen unter Schutz gestellt, erhielt aber 1970 seine heutigen Grenzen und seinen Namen. Diese Neugestaltung hat die Struktur des Parks grundlegend verändert.
Die Bewohner der Region arbeiten eng mit Parkwächtern zusammen, um die Wälder und ihre Bewohner zu schützen. Ihr Wissen über das Land prägt die Art, wie der Park heute bewirtschaftet wird.
Der Zugang zum Park erfolgt ausschließlich per Boot über die Flussnetze, da es keine Straßen gibt. Besucher sollten sich auf längere Fahrtzeiten und feuchte Bedingungen vorbereiten.
Hier lebt etwa 40 Prozent der weltweiten Bonobo-Population, was den Park zu einem kritischen Lebensraum für diese Menschenaffen macht. Zusätzlich finden Besucher das Kongopferd, einen seltenen Vogel, der das Nationalsymbol des Landes ist.
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