Central Market, Kinshasa, Handelsmarkt im Stadtteil Gombe, Kinshasa, Demokratische Republik Kongo.
Der Zentralmarkt von Kinshasa ist ein öffentlicher Markt im Stadtteil Gombe mit mehreren überdachten Pavillons, in denen Händler ein breites Sortiment an Lebensmitteln, Stoffen, Gebrauchsgegenständen und handgemachten Produkten anbieten. Das Gelände ist weitläufig und in verschiedene Bereiche aufgeteilt, je nach Art der angebotenen Waren.
Der Markt wurde 1944 während der belgischen Kolonialzeit als öffentlicher Handelsplatz angelegt und war von Anfang an ein zentraler Versorgungspunkt für die wachsende Stadt. Nach der Unabhängigkeit der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 1960 wurde er ausgebaut und blieb seitdem einer der wichtigsten Handelsorte in Kinshasa.
Viele Händler kommen aus den umliegenden Vierteln und Gemeinden der Stadt, um hier täglich ihre Waren anzubieten, von getrocknetem Fisch über Stoffe bis hin zu handgefertigtem Hausrat. Der Markt ist auch ein Ort, an dem man das alltägliche Lingala hören kann, das in lebhaften Gesprächen zwischen Käufern und Verkäufern gesprochen wird.
Der Markt ist an den meisten Tagen geöffnet und morgens am belebtesten, wenn die meisten Händler ihre Stände aufgebaut haben und das Angebot am größten ist. Es empfiehlt sich, Wechselgeld in kleinen Scheinen mitzubringen und auf persönliche Gegenstände zu achten, da es in den Pavillons sehr voll werden kann.
Die Gebäude des Marktes wurden im Art-déco-Stil errichtet, einem Baustil, der in dieser Zeit in Belgisch-Kongo für öffentliche Bauten beliebt war und heute in den geschwungenen Formen der Pavillondächer noch zu erkennen ist. Dieser architektonische Stil ist in Kinshasa selten bei Märkten zu finden, was den Ort zu einem ungewöhnlichen Beispiel dieser Epoche macht.
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