Ntokou-Pikounda National Park, Nationalpark im Kongo-Becken, Republik Kongo.
Der Ntokou-Pikounda ist ein Nationalpark im Kongobecken der Republik Kongo mit etwa 4.600 Quadratkilometern dichtem Wald und Sumpflandschaften. Das Gebiet ist Teil der TRIDOM-Region, die sich über drei afrikanische Länder erstreckt und mehrere geschützte Flächen verbindet.
Der Park wurde 2012 von der Regierung gegründet, um ein Gebiet mit einer der größten Populationen von Flachland-Gorillas zu schützen. Diese Entscheidung war Teil einer umfassenderen Initiative zum Schutz von Wildnis über Landesgrenzen hinweg.
Die Balouma und Bonguili Gemeinden nutzen die Flusslandschaften für ihre traditionelle Fischerei und sind Teil des täglichen Lebens am Wasser. Diese Praktiken prägen seit langem die Beziehung zwischen Menschen und der Natur in dieser Region.
Das Gebiet kann nur auf Flussrouten erreicht werden, was eine Planung voraussetzt und die Besucherzahl begrenzt. In den umliegenden Dörfern sind Infrastruktur und Dienstleistungen minimal, daher sollte man sich auf einfache Bedingungen einstellen.
Eine Gruppe seltener Bouvier-Rotschwanz-Affen wurde 2015 im Park wiederentdeckt, nachdem sie seit den 1970ern nicht mehr gesehen worden waren. Diese Neuentdeckung zeigte, dass das Schutzgebiet Arten beheimatet, die anderswo als ausgestorben galten.
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