Ivindo-Nationalpark, Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe im östlichen Gabun
Der Ivindo-Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet im Osten Gabuns, das von dichten Regenwäldern und breiten Flusssystemen geprägt wird. Mehrere Wasserfälle durchbrechen das Waldgebiet und schaffen entlang ihrer Ufer sehr unterschiedliche Lebensräume.
Der Park wurde 2002 gegründet, als Gabun sein Schutzsystem für Wälder erheblich ausbaute. Im Jahr 2021 wurde das Gebiet in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und erlangte damit internationale Anerkennung als eines der am besten erhaltenen Waldgebiete Zentralafrikas.
Im Park leben Gemeinschaften, die seit Generationen die Wälder kennen und ihr Wissen über Pflanzen und Tiere im Alltag nutzen. In Dörfern am Rande des Parks kann man beobachten, wie dieses Wissen weitergegeben und im täglichen Leben angewendet wird.
Eine Reise in den Park erfordert eine sorgfältige Vorbereitung, da Genehmigungen und Transportmöglichkeiten im Voraus von außerhalb geregelt werden müssen. Ortskundige Guides sind im Grunde unverzichtbar, um sich in diesem Gebiet sicher zu bewegen und Wildtiere zu entdecken.
Der Kongou-Wasserfall ist einer der breitesten Wasserfälle Afrikas und stürzt über eine Breite von fast 300 Metern in die Tiefe, obwohl er außerhalb des Parks kaum bekannt ist. Der Schall des fallenden Wassers ist aus großer Entfernung im Wald zu hören, noch bevor er sichtbar wird.
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