Parc National d'Akanda, Nationalpark und Naturschutzgebiet nördlich von Libreville, Gabun.
Akanda-Nationalpark ist ein Schutzgebiet nördlich von Libreville, das sich über mehrere Buchten erstreckt und von ausgedehnten Mangrovenwäldern geprägt ist. Das Areal beherbergt zahlreiche Fluss- und Küstenräume, die Lebensraum für diverse Tier- und Pflanzenarten bieten.
Das Gebiet wurde 2002 unter Schutz gestellt, um die natürlichen Ökosysteme der Küstenregion zu bewahren. Diese Entscheidung folgte auf wissenschaftliche Untersuchungen, die die ökologische Bedeutung der Mangrovenzonen aufzeigten.
Die Fischergemeinden rund um den Park pflegen traditionelle Fangmethoden in bestimmten Bereichen und sichern damit die Nahrungs- und Einkommensquellen der Region. Diese Praktiken sind Teil des täglichen Lebens und prägen die Beziehung der Menschen zum Wasser.
Der beste Zugang erfolgt vom Wasser aus mit lokalen Booten, die an den nahe gelegenen Küstenorten angemietet werden können. Besucher sollten sich auf die Bedingungen des Tidenwassers vorbereiten und einen erfahrenen Lotsen mitnehmen, um sicher durch die Kanäle zu navigieren.
Das Gebiet beherbergt einen besonders großen Anteil der geschützten Mangrovenzonen Afrikas und zieht jedes Jahr Millionen von Zugvögeln an. Diese Vogelwanderungen sind ein natürliches Spektakel, das wenige Besucher bewusst miterleben, obwohl sie die Region prägen.
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