Gabun, Zentralafrikanische Nation zwischen Kamerun und der Republik Kongo
Gabon ist ein Land in Zentralafrika zwischen Kamerun und der Republik Kongo. Das Territorium umfasst eine Küste am Atlantischen Ozean im Westen, dichte Regenwälder im Inneren und mehrere Flusssysteme, die das Land durchziehen.
Portugiesische Seefahrer erreichten die Küste im 15. Jahrhundert, gefolgt von holländischen und britischen Händlern. Die französische Kolonialherrschaft begann 1885 und dauerte bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1960.
Der Name leitet sich vom portugiesischen Wort für einen mit Kapuze versehenen Mantel ab, den frühe Seefahrer mit der Form der Flussmündung verglichen. Heute prägen französische Einflüsse das städtische Leben, während in ländlichen Gebieten traditionelle Musik- und Tanzdarbietungen bei Festen und Zeremonien eine lebendige Rolle spielen.
Französisch ist die Amtssprache, aber Reisende hören auch zahlreiche einheimische Sprachen wie Fang, Punu und Nzebi. Die Hauptstadt Libreville bietet den wichtigsten internationalen Zugang für Besucher.
Schutzgebiete beherbergen Waldelefanten, westliche Flachlandgorillas und zahlreiche Primatenarten. Hölzerne Masken und das Ngombi, ein harfenähnliches Saiteninstrument, prägen weiterhin traditionelle Zeremonien in vielen Gemeinden.
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