Okō Castle, Mittelalterliche Burg in Nankoku, Japan
Okō Castle ist eine mittelalterliche Burgstätte auf dem 97 Meter hohen Berg Oko über dem Tal des Flusses Kokyo in Nankoku. Steinmauern, Gräben und weitere Befestigungselemente verteilen sich über das ganze Gelände und zeigen den ursprünglichen Grundriss der Verteidigungsanlage.
Die Burg entstand zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert als Hauptfestung des Chosokabe-Clans. Sie blieb bis zur Kapitulation der Familie vor Hideyoshi Toyotomi im Jahr 1585 militärisch bedeutsam.
Der Name stammt vom Berg Oko, der seit Jahrhunderten diese Gegend prägt und den Platz für die Festung vorgab. Noch heute zeigt das Gelände jene Anordnung der Verteidigungsanlagen, die einst das Leben der Bewohner und Wachsoldaten bestimmte.
Detaillierte Karten der Burganlage stehen im örtlichen Museum bereit und helfen dabei, die noch vorhandenen Befestigungsteile auf dem Gelände aufzufinden. Ein Rundgang führt durch verschiedene Ebenen, weshalb festes Schuhwerk und genug Zeit für den Aufstieg ratsam sind.
Mehrere senkrechte Gräben und Verteidigungsgräben durchziehen das Gelände und werden im Winter besonders deutlich, wenn das Laub fällt. Diese Bauweise war in der Region selten und sollte Angreifer von verschiedenen Seiten gleichzeitig aufhalten.
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