Nankoku, Verwaltungszentrum in der Präfektur Kōchi, Japan
Nankoku ist eine Stadt in der Präfektur Kōchi, die sich zwischen den Shikoku-Bergen und dem Pazifik ausbreitet. Der Fluss Mononobe fließt von Norden nach Süden durch die Stadt und prägt die Landschaft.
Die Stadt entstand 1959 als Ergebnis der administrativen Umstrukturierung Japans nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Neugründung war Teil der modernen Verwaltungsreformen, die die japanische Kommunallandschaft umgestalteten.
Nankoku war einst ein religiöses Zentrum, in dem sich der Tosa Kokubun-ji-Tempel aus der Nara-Zeit befand. Dieser historische Ort zeigt, wie bedeutsam die Stadt für die spirituelle Entwicklung der alten Tosa-Provinz war.
Die Stadt verfügt über mehrere Schulen, darunter Grundschulen, Mittelschulen und öffentliche Gymnasien. Besucher finden hier ein stabiles Netzwerk von Bildungseinrichtungen und kommunalen Diensten.
Ein bemerkenswertes Werk der klassischen japanischen Literatur, das Tosa-Tagebuch, wurde von Ki no Tsurayuki verfasst, der in dieser Gegend lebte. Dieses literarische Werk bietet einen seltenen Einblick in das Leben und die Gedanken dieser historischen Periode.
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