Präfektur Kōchi, Verwaltungspräfektur auf der Insel Shikoku, Japan
Diese Präfektur liegt im Süden der Insel Shikoku und erstreckt sich entlang der pazifischen Küste mit bewaldeten Bergen im Hinterland. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus steilen Hängen und schmalen Flusstälern, die sich bis zum Meer öffnen.
Die Region war bis zu den Reformen der Meiji-Zeit als Tosa bekannt. Die moderne Verwaltungsstruktur entstand nach der Auflösung des feudalen Systems.
Der Name der Präfektur stammt von ihrer Hauptstadt, die sich durch weiß getünchte Lagerhäuser am Fluss und Straßenmärkte auszeichnet, auf denen lokale Fischer ihren Fang verkaufen. Die Bewohner halten die Verbindung zum Meer lebendig, indem sie Bonito-Tataki zubereiten, bei dem der Fisch über Strohflammen gegrillt wird.
Das Klima bringt milde Winter und häufige Regenfälle mit sich, die vor allem im Sommer auftreten. Die Anreise erfolgt meist über die Stadt Kōchi oder kleinere Häfen entlang der Küste.
Ein Fluss durchquert die Präfektur ohne Staudämme oder große Barrieren, was in Japan selten geworden ist. Das Flussbett verändert sich mit den Jahreszeiten und zeigt im Sommer Sandbänke, die im Winter verschwinden.
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