Tairyū-ji, Buddhistischer Tempel in Kamochō, Japan.
Tairyū-ji ist ein buddhistischer Tempel, der auf dem Berg Tairyū in etwa 618 Metern Höhe am südöstlichen Rand der Shikoku-Gebirge liegt. Das Gelände umfasst mehrere Gebäude, alte Zedern und eine Bronze-Statue, die Meditationspraktiken darstellt.
Der Tempel wurde 793 auf Geheiß des Kaisers Kanmu gegründet und entwickelte sich später zu einem Komplex mit mehreren Untertempeln. Diese Expansion während der späten Heian-Periode spiegelt die wachsende Bedeutung des Ortes für den buddhistischen Glauben wider.
Der Tempel ist ein Ort der Verehrung und zieht Pilger an, die die spirituelle Energie des Bergortes suchen. Die alte Architektur und die jahrhundertealten Zedern schaffen eine Atmosphäre der Besinnung, die Besucher unmittelbar spüren können.
Ein Seilbahnsystem bringt Besucher zur Bergstation, von wo aus man das Tempelgelände erreicht. Der Weg ist relativ kurz und gibt Gelegenheit, die Aussicht während der Fahrt zu genießen.
Der Ort ist mit der Legende des mönchischen Gründers verbunden, der hier intensive meditative Trainingsübungen durchführte. Ein spezieller Felsen auf dem Gelände markiert den Ort dieser historischen spirituellen Praxis.
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