Kōchi, Hauptstadt auf der Insel Shikoku, Japan
Kochi liegt auf der Ebene Tosa, umgeben von Bergen, und öffnet sich nach Süden zur Bucht Tosa am Pazifik. Die Stadt verteilt sich entlang des Flusses Kagami und reicht vom Küstenstreifen bis an die bewaldeten Hänge im Norden.
Die Burg wurde 1603 errichtet und diente als Verwaltungszentrum der Provinz Tosa während der Edo-Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Stadt rasch und wurde zur Hauptstadt der Präfektur.
Jedes Jahr im August findet das Yosakoi-Festival statt, bei dem Tänzer in bunten Kostümen durch die Straßen ziehen und dabei hölzerne Klappern schwingen. Die Gruppen kombinieren traditionelle Elemente mit modernen Choreografien, sodass die ganze Innenstadt zur Bühne wird.
Vom Bahnhof aus kann man das Zentrum zu Fuß erreichen, während Straßenbahnen die Hauptstraßen entlang der Uferpromenade verbinden. Im Sommer bringt die pazifische Regenzeit starke Niederschläge mit sich, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung.
Die Stadt gilt als wichtigster Produzent von getrockneten Bonitoflocken in Japan, und viele Betriebe führen seit Generationen die traditionelle Räucher- und Trocknungstechnik fort. An den Kais kann man oft den charakteristischen Duft der Verarbeitung wahrnehmen.
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