Tanema-ji, Buddhistischer Tempel der Shikoku-Pilgerreise in Kōchi, Japan
Tanema-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kōchi mit traditionellen Holzstrukturen und Steinwegen, die sich durch bewaldete Hügelhänge ziehen. Das Gelände besteht aus mehreren Gebäuden, die um zentrale Hof- und Meditationsbereiche angeordnet sind.
Ein Zimmermann aus Baekje schuf den Tempel Ende des 6. Jahrhunderts, nachdem er während eines Sturms an dieser Küste angeschwemmt wurde. Später führte Mönch Kūkai Getreidesorten aus China ein, die dem Ort neue landwirtschaftliche Bedeutung gaben.
Der Tempel ist eine wichtige Station auf der Shikoku-Pilgerreise, wo Besucher täglich meditieren und religiöse Praktiken ausüben. Das Gelände zieht Menschen an, die sich auf ihrer spirituellen Reise austauschen und gemeinsam Zeit in den ruhigen Räumen verbringen.
Das Gelände ist über gekennzeichnete Wege zugänglich und gut ausgeschildert für Besucher. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da die Wege über Hügel führen und der Untergrund uneben sein kann.
Der Name bedeutet wörtlich 'Samenkornraum-Tempel' und bezieht sich auf alte Anbautraditionen, die mit dem Ort verbunden sind. Wenige Besucher kennen diese Verbindung zur lokalen Agrargeschichte, die bis heute in den umgebenden Dorfgemeinschaften lebendig bleibt.
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