Burg Kōchi, Japanische Burg in Marunouchi, Kōchi, Japan
Die Burg Kōchi ist eine Burg vom Typ Hirayama auf dem Hügel Otakayama im Zentrum von Kōchi. Ihr Bergfried ist ein vierstufiger, sechsgeschossiger Holzturm von 18,5 m Höhe mit einer Galerie im obersten Geschoss und geschwungenen Giebeln auf einem Steinsockel. Eine lange weiße Mauer mit Ziegeldach und kleinen Fenstern verläuft entlang der Steinmauern, und das Ōtemon-Tor hat eine dunkle obere Fassade mit weißen horizontalen Bändern und massiven Holzpfeilern.
Yamauchi Kazutoyo begann 1601 mit dem Bau, nachdem er die Provinz Tosa von Tokugawa Ieyasu nach der Schlacht von Sekigahara erhalten hatte. Ein Brand zerstörte große Teile der Anlage im Jahr 1727, doch der Wiederaufbau folgte den ursprünglichen Plänen.
Die Burg wird auch Taka-jō, Falkenburg, genannt, weil die Farbe ihrer Ziegel und Mauern mit dem Gefieder eines Habichts verglichen wurde. Der Honmaru-Palast, heute Kaitokukan, besitzt einen von Takechi Jinshichi geschnitzten Querbalken und weiße Wände, die nach dem Brand von 1727 vergoldete Flächen ersetzten. Auf dem Gelände stehen Bronzestatuen von Yamauchi Kazutoyo, seiner Frau Chiyo und Itagaki Taisuke.
Die Anlage öffnet täglich und liegt auf einem Hügel, sodass Besucher Treppen und steile Wege hinaufsteigen müssen. Der Ausblick vom oberen Stockwerk reicht über die Stadt und eignet sich für Fotos.
Die Burg Kōchi ist die einzige Burg Japans, in der sowohl der Hauptturm als auch der Honmaru-Palast erhalten sind; der Turm wurde nach dem Brand von 1727 im Jahr 1747 wiederaufgebaut. Die Schnitzereien an den Türstürzen des Palastes stammen von Takeuchi Jinshichi, und im Honmaru steht auch das Nandokura-Lagerhaus.
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