Deusu-dō, Buddhistischer Tempel in Kentokumachi, Japan
Das Deusu-dō ist ein Tempel in Kentokumachi, Japan, mit traditioneller japanischer Holzarchitektur, gekrümmten Dächern und aufwendigen Holzbalkenstrukturen. Das Gebäude zeigt eine ungewöhnliche Mischung aus buddhistischen und christlichen Designelementen in seiner Gesamtstruktur.
Der Tempel wurde 1553 von portugiesischem Missionar Balthasar Gago gegründet und steht für die frühen Interaktionen zwischen der japanischen Gesellschaft und europäischen christlichen Einflüssen. Er entstand während der Nanban-Handelsperiode, als solche kulturellen Begegnungen noch selten waren.
Der Tempel verbindet buddhistische und christliche architektonische Elemente, die den religiösen Austausch zwischen Japan und europäischen Missionaren widerspiegeln. Besucher können heute noch diese Mischung in den Designmerkmalen und dem Aufbau des Gebäudes erkennen.
Besucher können den Tempel mit lokalen Bussen von Zentrum Kentokumachi aus erreichen, mit regelmäßigen Fahrten den ganzen Tag über und erhöhter Häufigkeit während religiöser Feste. Der Fußweg vom nächsten Haltestelle zum Gelande ist kurz und einfach zu navigieren.
Der Name leitet sich vom portugiesischen Wort 'Deus' ab und macht ihn zu einer der wenigen religiösen Strukturen in Japan, die direkt auf europäische christliche Begrifflichkeit verweisen. Dies ist ein seltenes Beispiel dafür, wie die Namensgebung den kulturellen Austausch dieser Epoche widerspiegelt.
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