Ōita Art Museum, Kunstmuseum in Ōita, Japan.
Das Ōita Kunstmuseum ist ein Kunstmuseum in der Stadt Ōita, das mehr als 3.000 Werke in einem modernen Gebäude am Rand des Uenogaoka-Parks beherbergt. Die Innenräume öffnen sich an mehreren Stellen zum Park hin, sodass natürliches Licht in die Galerien fällt und der Übergang zwischen drinnen und draußen fließend wirkt.
Das Museum wurde 1999 nach einem Entwurf des Architekten Shozo Uchii eröffnet und war von Anfang an für seine architektonische Gestaltung international bekannt. Es war eines der ersten Kunstmuseen in Japan, das durch seine Bauweise so eng mit einem Stadtpark verbunden war.
Die Sammlung enthält Werke von Chikuden Tanomura, einem Maler aus der Edo-Zeit, der für seinen Stil der Bungo-Nanga-Schule bekannt ist. Seine Landschaftsmalereien zeigen, wie ostasiatische Maltradition und persönliche Ausdrucksweise miteinander verbunden wurden.
Das Museum liegt im Uenogaoka-Park und ist vom Nordausgang des Bahnhofs Ōita zu Fuß zu erreichen, wobei die Wegzeit je nach Tempo rund 30 Minuten beträgt. Wer sowohl die Innenräume als auch das Parkgelände rund um das Gebäude besichtigen möchte, sollte genügend Zeit einplanen.
Vor dem Eingang steht eine rund 6 Meter hohe Elefantenskulptur, die weithin sichtbar ist und nichts mit der Sammlung im Inneren zu tun hat. Sie wurde vom Bildhauer Norio Imai geschaffen und ist heute für viele Besucher der erste Anhaltspunkt, um das Gebäude vom Park aus zu finden.
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