Banshō-in, Buddhistischer Tempel in Tsushima, Japan.
Banshō-in ist ein buddhistischer Tempel in Tsushima, der unter drei alten japanischen Zedern steht, die über 30 Meter hoch sind und etwa 1.200 Jahre alt sind. Der Komplex wird von dem ursprünglichen Bergtor geprägt, während das Hauptgebäude in neuerer Zeit wiederaufgebaut wurde.
Der Tempel wurde 1615 von Sō Yoshinari gegründet und diente als Familienheiligtum mit dem Gedanken, private Gebete und Bestattungen des Clans zu ermöglichen. Das ursprüngliche Bergtor bleibt erhalten, obwohl das Hauptgebäude später umgebaut wurde.
Der Tempelplatz beherbergt den Friedhof der Familie So, einen der drei bedeutendsten Begräbnisorte Japans, zu dem man über 132 Steinstufen hinabsteigt. Diese Treppe verbindet den Tempel mit einem historischen Begräbnisort, der seit Jahrhunderten von der Familie gepflegt wird.
Der Tempel ist täglich für Besucher zugänglich und empfängt sie ohne Eintrittsgebühr, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit unterschiedlich sind. Besucher sollten sich auf Treppen und möglicherweise hügeliges Gelände einstellen und die lokalen Besuchsmuster berücksichtigen.
In der Nähe des Tempelkomplexes ragen japanische Torii-Tore aus dem Meerwasser auf und markieren die Verbindung zu der angrenzenden Watazumi-Schrein. Diese schwimmenden Tore schaffen eine seltene Verbindung zwischen dem Bergheiligtum und einem Schrein, der dem Meer gewidmet ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.