Tsushima, Inselgemeinde in der Präfektur Nagasaki, Japan
Tsushima ist eine Inselstadt zwischen Japan und Korea in der Präfektur Nagasaki mit mehr als 400 kleineren Inseln entlang der zerklüfteten Küste. Die Landschaft steigt von den Häfen steil zu bewaldeten Bergen auf, wobei viele Buchten und Dörfer durch schmale Straßen verbunden sind.
Die Insel diente über Jahrhunderte als wichtiger Stützpunkt für den Handel und die Diplomatie zwischen Japan und Korea unter der Herrschaft der Familie Sō. Die sechs früheren Gemeinden wurden 2004 zur heutigen Verwaltungseinheit zusammengelegt.
Das im April 2022 eröffnete Tsushima Museum präsentiert umfangreiche Sammlungen, die die Verbindung der Insel zwischen japanischen und koreanischen Seetraditionen dokumentieren.
Flüge von Fukuoka und Nagasaki landen täglich am Flughafen der Insel, während Fähren den Hafen Izuhara mehrmals wöchentlich mit dem Festland verbinden. Die kurvenreichen Bergstraßen erfordern ruhiges Fahren, und Tankstellen sind außerhalb der größeren Orte begrenzt.
Die Insel schützt den Tsushima-Leopardenkatzen in speziellen Reservaten, eine bedrohte Art, die nur hier in freier Wildbahn vorkommt. Warnschilder an den Straßen erinnern Autofahrer daran, auf diese nachtaktiven Tiere zu achten, die gelegentlich die Fahrbahn überqueren.
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