Präfektur Nagasaki, Verwaltungspräfektur in Kyushu, Japan
Nagasaki erstreckt sich über die nordwestliche Küste von Kyushu und umfasst mehr als 900 Inseln unterschiedlicher Größe, die in das Ostchinesische Meer ragen. Die Hauptinsel liegt um die weitläufige Omura-Bucht herum, während abgelegene Archipele wie Goto und Tsushima weit vor der Küste liegen.
Während der über 200 Jahre währenden Abschließung Japans diente die Region als einziges Tor für den Kontakt mit Europa und China, konzentriert auf die kleine künstliche Insel Dejima. Nach der Öffnung des Landes im 19. Jahrhundert wurde der Hafen ein wichtiger Schiffbaustandort, der bis heute fortbesteht.
Die Region trägt den Namen nach ihrer zentralen Hafenstadt, die jahrhundertelang den westlichen Handel prägte. Heute sehen Besucher in vielen Orten Kirchen neben buddhistischen Tempeln, ein sichtbares Zeichen der religiösen Vielfalt, die hier trotz langer Verbote überlebte.
Reisende erreichen die verschiedenen Teile über ein Netz von Zügen, Fernstraßen und Fährlinien, die Festland und Inseln verbinden. Die Geografie erfordert oft mehrere Verkehrsmittel für abgelegene Ziele, daher ist es ratsam, Reiserouten im Voraus zu planen.
Viele der äußeren Inseln liegen näher an Korea und China als am japanischen Festland, was ihre historische Rolle als Grenzposten erklärt. Die Goto-Inseln beherbergen wild lebende Pferde, die frei an den Küsten grasen.
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