Gotō, Inselstadt in der Präfektur Nagasaki, Japan
Gotō ist ein Archipel in der Präfektur Nagasaki und besteht aus 63 Inseln im Ostchinesischen Meer, darunter Fukue, Hisaka und Naru. Die Inselgruppe verteilt sich über ein weites Seegebiet mit felsigen Küsten, stillen Buchten und sanften Hügeln im Landesinneren.
Während der Muromachi-Zeit kontrollierten die Gotō-Klane dieses Gebiet und richteten Stützpunkte für Handel und Schifffahrt ein. Im späten 16. Jahrhundert kamen europäische Missionare auf die Inseln und gründeten christliche Gemeinden, die jahrhundertelang im Geheimen überlebten.
Die Inseln bewahren eine lebendige katholische Tradition mit Kirchen und Kapellen, die auf das Erbe der verborgenen Christen zurückgehen. Gläubige pflegen heute noch lokale Bräuche und feiern religiöse Feste, die Elemente japanischer und westlicher Kultur vereinen.
Besucher erreichen die Inseln per Flugzeug über Gotō-Fukue auf Fukue oder mit regelmäßigen Fährverbindungen von Nagasaki und Sasebo. Fährzeiten variieren je nach Wetterlage und Saison, daher sollte man sich vorab über Verbindungen informieren.
Jedes Jahr findet auf den Inseln ein Triathlon statt, dessen Strecken über Küstenstraßen und durch Dörfer führen. Teilnehmer passieren dabei historische Kirchen und Strände, die sonst wenig touristischen Verkehr sehen.
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