Mitsui Main Building, Bürogebäude in Nihonbashi Muromachi, Tokio
Das Mitsui Main Building ist ein Bürogebäude im Stil der Beaux-Arts im Stadtviertel Nihonbashi-Muromachi in Tokio und zählt zu den wichtigen Kulturgütern Japans. Der Bau erstreckt sich über sieben oberirdische Stockwerke und zwei Kellerebenen, errichtet aus Stahlbeton mit einer Fassade aus Granit aus der Präfektur Ibaraki.
Der Bau wurde nach dem Großen Kanto-Erdbeben fertiggestellt und überstand die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend intakt. Nach Kriegsende diente das Gebäude bis 1947 als Hauptquartier der alliierten Besatzungstruppen.
Im siebten Stock befindet sich das Mitsui Memorial Museum, wo Besucher Kunstwerke bewundern können, die über drei Jahrhunderte hinweg von der Familie Mitsui zusammengetragen wurden. Die Sammlung zeigt Gemälde, Keramik und kunsthandwerkliche Gegenstände, die Einblick in den Geschmack und die Stellung der Kaufmannsdynastie geben.
Das Gebäude liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Mitsukoshimae und beherbergt Firmenbüros sowie Bankeinrichtungen, die während der üblichen Geschäftszeiten zugänglich sind. Wer das Museum besuchen möchte, sollte beachten, dass es sich im obersten Stockwerk befindet und separate Öffnungszeiten hat.
Die Ingenieure entwarfen die Struktur so, dass sie doppelt so starken seismischen Kräften standhalten kann wie jene, die während des Großen Kanto-Erdbebens auftraten. Diese Vorsichtsmaßnahme machte das Gebäude zu einem der widerstandsfähigsten seiner Zeit in der japanischen Hauptstadt.
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