Futagami-Imizu-jinja, Shinto shrine in Japan
Futagami-Imizu-jinja ist ein shintoistischer Schrein in Takaoka mit traditionellen Holzgebäuden, einem gewölbten Kupferdach und einem großen Torii-Tor aus Holz, das 2015 vom Hauptschrein von Ise gebracht wurde. Das Gelände ist von alten Bäumen und Blumen umgeben, darunter ein etwa 400 Jahre alter Ume-Baum mit weit ausgebreiteten Ästen, wo Besucher gerne Fotos machen.
Der Schrein wurde nach Aufzeichnungen von dem Mönch Gyōki im Jahr 717 gegründet, der am Fuße des heiligen Berges einen buddhistischen Tempel errichtete. Das Gebäude wurde im frühen 10. Jahrhundert durch Feuer zerstört, aber durch die Unterstützung der lokalen Bevölkerung und der Maeda-Familie während der Edo-Zeit wiederaufgebaut, wobei die aktuellen Strukturen nach einem Brand im Jahr 1900 im frühen 20. Jahrhundert entstanden.
Der Name des Schreins bezieht sich auf den heiligen Berg Futagami in der Nähe, den die Gläubigen seit alten Zeiten als Wohnstätte der Götter verehren. Die Gläubigen schreiben ihre Wünsche auf Holztäfelchen, die sie an bestimmten Stellen aufhängen, was eine alltägliche Praxis ist, die man überall auf dem Gelände beobachten kann.
Das Gelände ist leicht erreichbar, etwa 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof Takaoka entfernt, und bietet ausreichend Parkplätze für Autos und Familien. Die freundliches Personal vor Ort kann Fragen zur Geschichte und zu den Zeremonien des Schreins beantworten, und überall gibt es ruhige Wege zum Spazieren.
Jedes Jahr am 23. April wird hier die Tsukiyama-Zeremonie abgehalten, bei der ein vorübergehender Berg aus Materialien vor einem großen japanischen Zedernbaum aufgebaut wird, um die Präsenz der Götter darzustellen. Diese Zeremonie wurde 1982 offiziell als immaterielles Volkskulturgut der Präfektur anerkannt und führte später zur Entwicklung der mobilen Festivalwagen, die heute bei anderen Festen verwendet werden.
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