Denma-cho Gefängnis, Gefängnis in Nihonbashi-Kodenmachō, Japan.
Das Tenma-chō-Gefängnis war eine große Strafanstalt im Bezirk Nihonbashi-Kodenmachō und umfasste separate Bereiche für hochrangige Beamte, Bürgerliche und weibliche Gefangene. Die Gebäude waren charakteristisch fensterlos und von gesicherten Umfassungen umgeben, um die Insassen zu kontrollieren.
Das Gefängnis wurde 1613 gegründet und blieb bis 1875 in Betrieb, was es zur größten Strafanstalt der Edo-Periode macht. In diesen 260 Jahren entstanden dort große Verlusterfahrungen durch eine hohe Zahl von Hinrichtungen.
Der auf dem Gelände errichtete Daianraku-Tempel dient als Gedenkstätte für die dort hingerichteten Menschen und trägt bis heute zu einem Ort der stillen Besinnung bei. Das Tempelgelände zieht Menschen an, die sich mit diesem Teil der lokalen Geschichte auseinandersetzen möchten.
Reste des Gefängnisgeländes können durch den Jisshi Park erkundet werden, wo auch archäologische Beweise von Edo-Zeit-Infrastruktur sichtbar sind. Der Park bietet Informationen zur Geschichte des Ortes und ermöglicht es Besuchern, die alte Anlage nachzuvollziehen.
Eine Bronzeglocke, die während des Betriebs zur Ankündigung von Hinrichtungen verwendet wurde, wurde nach der Schließung in den Daianraku-Tempel verbracht. Diese Glocke bleibt heute ein Zeugnis der Vergangenheit und kann von Besuchern wahrgenommen werden.
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