Tajima Mihonoura, Naturdenkmal und Küstengebiet im Bezirk Mikata, Japan.
Tajima Mihonoura ist ein Küstenabschnitt an der Japanischen See im Bezirk Mikata, der für seine natürlichen Felsbögen, schmalen Durchgänge und steilen Steinwände bekannt ist. Der Küstenstreifen wechselt zwischen ruhigen Buchten und offenen Felspartien, die sich direkt ins Wasser stürzen.
Die Felsen entlang dieser Küste entstanden durch vulkanische Aktivität und anschließende Ablagerungen am Meeresboden über einen sehr langen Zeitraum. Spätere Bewegungen der Erdkruste hoben diese Schichten an und formten die Küstenlinie, wie sie sich heute präsentiert.
Der Name Tajima Mihonoura verbindet zwei Ortsbezeichnungen und verweist auf eine lange Verbundenheit der Menschen dieser Küste mit dem Meer. Fischer aus der Region haben die Buchten und Felsen seit Generationen als Orientierungspunkte genutzt, und diese Verbindung ist heute noch spürbar.
Der Küstenbereich lässt sich am besten per Boot von einem nahe gelegenen Fischerhafen aus erkunden, da viele Felsformationen vom Land aus schwer zugänglich sind. Es empfiehlt sich, auf die Gezeiten zu achten und festes Schuhwerk zu tragen, wenn man zu Fuß entlang des Ufers geht.
Eine Felsformation namens Shishi-no-kuchi zeigt zwischen den Lavaschichten rostfarbene Flecken, die durch chemische Oxidation des Steins entstanden sind. Diese Färbung erinnert an einen aufgerissenen Mund, weshalb der Fels den Namen des Löwen trägt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.