Antai-ji, Zen-buddhistischer Tempel in Shin'onsen, Japan
Antai-ji ist ein Zen-Tempel auf einem bewaldeten Berghang in der Nähe des Japanischen Meeres mit einfachen Holzgebäuden für Meditation und Unterkunft. Die Anlage umfasst Reisfelder, Gemüsegärten und Pfade, die sich durch die umliegenden Wälder ziehen.
Gelehrte gründeten diesen Ort 1924 in Kyoto als Studienzentrum für buddhistische Texte. Die Gemeinschaft zog in den 1960er-Jahren in diese abgelegene Bergregion um, nachdem die Stadt um das ursprüngliche Grundstück gewachsen war.
Der Name verbindet die Schriftzeichen für Frieden, Ruhe und Tempel, was sich im stillen Tagesablauf der Mönche widerspiegelt. Besucher erleben eine klare Routine aus Sitzen in der Meditationshalle, körperlicher Arbeit auf den Feldern und gemeinsamen Mahlzeiten ohne Gespräch.
Der Zugang erfolgt über eine schmale Bergstraße, die im Sommer befahrbar ist. Starker Schneefall schließt die Straße im Winter oft für mehrere Monate, daher ist ein Besuch zwischen Mai und Oktober am besten möglich.
Die Mönche backen ihr eigenes Brot in einem selbstgebauten Holzofen und stellen Miso aus Sojabohnen her, die auf den Tempelfeldern wachsen. Das Leben hier folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten ohne elektrische Heizung in den Meditationshallen.
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