Ueyama Rice Terraces, Reisterrassen in Ojiro, Japan.
Die Ueyama-Reisfelder bestehen aus 39 in Kurven angeordneten Feldern, die sich uber bergiges Gelande in der Hyogo-Präfektur erstrecken. Die Felder folgen den Konturen des Hanges und nutzen das natürliche Gefälle für die Wasserwirtschaft.
Diese Felder entstanden zwischen dem Heian und der Muromachi-Zeit, als Bauern begannen, die steilen Hänge systematisch für den Reisanbau zu nutzen. Die Struktur zeigt, wie sich Anbaumethoden über Jahrhunderte entwickelten, um mit schwierigem Gelande umzugehen.
Die Terrassen sind Teil eines Netzwerks von bewirtschafteten Feldern, die das Tal prägen und zeigen, wie Menschen hier seit Generationen mit dem bergigen Gelände umgehen. Die Art, wie die Felder angeordnet sind, erzählt von einer engen Beziehung zwischen den Bewohnern und ihrer Landschaft.
Der beste Zeitpunkt zum Besuch ist wahrend des Fruhjahrs beim Pflanzen oder im Herbst zur Ernte, wenn die Felder am aktivsten wirken. Die Gegend ist von größeren Stadten aus mit lokalen Verkehrsmitteln erreichbar, und festes Schuhwerk hilft beim Erkunden der Hange.
Die Inaki-Methode ist hier noch verbreitet, bei der geernteter Reis zum Trocknen auf Holzstangen in der Sonne ausgelegt wird. Dieses traditionelle Verfahren gibt dem Korn ein besonderes Aroma und ist in modernen Betrieben selten zu sehen.
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