Kōmyō-ji, Buddhistischer Tempel in Onomichi, Japan
Kōmyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Onomichi, der sich über mehrere Ebenen an einem Hang erstreckt und über steinerne Treppen mit verschiedenen Gebäuden und Gebetshallen verbunden ist. Die Anlage beherbergt wichtige Kunstwerke, darunter eine hölzerne Statue mit tausend Händen und ein vergoldetes Kupferbild, die beide als bedeutende Kulturgüter geschützt sind.
Der Tempel wurde zwischen 834 und 847 vom Mönch Enni gegründet und wechselte 1336 von der Tendai-Sekte zur Jōdō-Sekte. Später wurden Mitglieder der Murakami-Marine Unterstützer des Tempels und verbanden ihre maritime Geschichte mit diesem heiligen Ort.
Der Tempel ist ein Ort, wo sich Geschichte und tägliches Leben treffen, denn die Besucher können hier alte Kunstwerke sehen, die über Jahrhunderte hinweg verehrt wurden. Die hölzernen Statuen und vergoldeten Bilder spiegeln die künstlerische Kraft wider, die Menschen damals in ihre Gebete legten.
Der Tempel liegt sieben Gehminuten vom Bahnhof JR Onomichi entfernt und ist kostenlos zu besuchen, während das Betrachten von wertvollen Artefakten eine kleine Gebühr kostet. Der Aufstieg über steinerne Stufen erfordert etwas körperliche Anstrengung, lässt sich aber in gemächlichem Tempo bewältigen.
Die Anlage zeigt besondere Gräber in Bootsform, die an die Mitglieder der Murakami-Marine erinnern, die einst die Gewässer rund um Onomichi kontrollierten. Diese ungewöhnliche Grabform ist ein seltenes Zeugnis der engen Verbindung zwischen maritimer Geschichte und diesem heiligen Ort.
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