Koshinji, Buddhistischer Tempel in Otawara, Japan
Koshinji ist ein Zen-Tempel in der Stadt Otawara in der Präfektur Tochigi und zeigt typische japanische Tempelarchitektur mit ruhigen Gärten. Der Komplex besteht aus mehreren Holzgebäuden, Meditationsräumen und Außenanlagen, die nach Zen-Prinzipien gestaltet sind.
Der Tempel wurde gegründet, um als Familienheiligtum zu dienen, und erlangte besondere Bedeutung durch die Verbindung zu Taizan Maezumi, der dort als Junge seine monastische Ausbildung erhielt. Diese historische Rolle machte den Ort zu einem Zentrum für die Verbreitung des Zen-Buddhismus über die Grenzen Japans hinaus.
Der Tempel ist ein Ort, an dem traditionelle Zen-Praktiken im Alltag gelebt werden und Besucher die stille Andacht spüren können. Die Räume bewahren die Atmosphäre einer echten Meditationsstätte, wo Mönche und Laienbesucher gemeinsam praktizieren.
Der Tempel ist mit dem Zug über die Hauptlinie Tohoku zu erreichen, die direkt zu Otawara Station führt. Von dort aus können Besucher mit lokalen Verkehrsmitteln zum Tempel gelangen oder die Gegend zu Fuß erkunden.
Der Tempel ist weniger bekannt als andere Zen-Zentren, doch aus ihm gingen bedeutende Lehrer hervor, die später westliche Schüler in Kalifornien unterrichteten. Diese stille Wirkung macht ihn zu einem Ort, dessen Einfluss weit über seine bescheidene Größe hinausgeht.
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