Unganji, Buddhistischer Tempel in Otawara, Japan
Unganji ist ein Zen-Tempel in Otawara, der sich an einem Berghang neben einem Gebirgsstrom befindet und über eine rote Brücke und Treppenstufen zu einer zentralen Halle führt. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen mit verschiedenen Gebäuden und ruhigen Innenhöfen.
Der Tempel wurde zwischen 1126 und 1131 gegründet und 1283 von dem Zen-Meister Koho Kennichi wiederaufgebaut. Dadurch entwickelte sich die Anlage zu einem der vier großen Zen-Trainierungszentren in Japan.
Der Tempel ist mit einem Steindenkmal verbunden, das an den Dichter Matsuo Basho erinnert, der hier während seiner Reise ein Gedicht über Spechte und Sommerbäume verfasste. Besucher können diesen Ort der literarischen Geschichte beim Spaziergang durch die Anlage entdecken.
Das Gelände ist mit dem Stadtbus von der Station Nasu-Shiobara erreichbar, wobei die nächste Haltestelle etwa 200 Meter vom Eingang entfernt ist. Der Tempel befindet sich auf einer Anhöhe, daher sind festes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden der verschiedenen Bereiche ratsam.
An der Eingangspforte werden vorgefertigte Gebetsstempel angeboten, die Besucher mitnehmen können und ein Andenken an den Aufenthalt bilden. Diese Stempel ermöglichen es, das Erlebnis nach Hause zu tragen, ohne dass eine Servicestelle notwendig ist.
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