Shirakawa Barrier, Alte Befestigung in Hatajuku, Shirakawa, Japan.
Der Shirakawa-Kontrollpunkt besteht aus trockenen Gräben, doppelten Holzpalisaden und Erdwällen entlang der alten Ōshū-Straße in der Präfektur Fukushima. Die Anlage erstreckt sich über ein bewaldetes Gelände mit sichtbaren Fundamentresten und nachgebauten Zäunen, die die ursprüngliche Struktur nachzeichnen.
Im 8. Jahrhundert errichtet, kontrollierte der Posten den Verkehr zwischen den Zentralprovinzen und den nördlichen Gebieten während der Auseinandersetzungen mit den Emishi. Die Befestigung verlor ihre militärische Bedeutung im 10. Jahrhundert, als sich die Grenze weiter nach Norden verschob.
Der Schrein neben der Stätte trägt den Namen des Kontrollpunkts und wird von Einheimischen besucht, die die Verbindung zur alten Handelsroute ehren. Reisende bemerken oft die Holzstelen und Steinmarkierungen entlang des Weges, die an die jahrhundertelange Nutzung durch Kaufleute und Pilger erinnern.
Besucher erreichen den Ort am besten mit dem Auto oder Taxi, da öffentliche Verkehrsmittel in dieser Gegend von Fukushima selten verkehren. Ein kurzer Spaziergang über das Gelände dauert etwa 30 Minuten und führt durch schattige Waldabschnitte mit leicht unebenen Wegen.
Ausgrabungen in den 1950er und 1960er Jahren brachten die Überreste von Grubenhäusern und Schmiedewerkstätten ans Licht, die zeigen, wie Handwerker direkt innerhalb der Befestigung arbeiteten. Diese Funde deuten darauf hin, dass der Ort nicht nur militärischen, sondern auch wirtschaftlichen Zwecken diente.
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