初島, Künstliche Insel in Omuta, Japan
Die Insel Shotojima ist eine künstliche Insel in der Ariake-Bucht vor der Küste von Omuta. Sie hat einen Durchmesser von etwa 120 Metern und wurde auf weichem Meeresgrund errichtet, wobei Drahtgeflecht und Steinmauern als Fundament dienten.
Die Insel wurde zwischen 1949 und 1951 erbaut und diente als Lüftungspunkt für die Minenturmstollen der Mitsui Miike unter der Ariake-Bucht. Sie spielte eine Rolle in der Infrastruktur für die Kohleförderung in dieser Region.
Die Insel repräsentiert das industrielle Erbe des Kohlebergbaus in Japan und zeigt die Ingenieurmethoden zum Schutz der Bergarbeiter.
Die Insel ist von Land aus sichtbar, wird aber normalerweise nicht für Besuche geöffnet, da sie ein aktiver Bestandteil der historischen Mineninfrastruktur ist. Der beste Blick ergibt sich vom Festland oder aus dem Wasser heraus.
Große mechanische Ventilatoren zogen kontaminierte Luft aus den Minenlabyrinthen und ließen sie in die Atmosphäre ab. Dieses System war revolutionär für die Sicherheit der Bergleute, die hunderte Meter unter dem Meeresboden arbeiteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.