Hokutogū, Shinto shrine in Japan
Hokutogū ist ein kleiner Shinto-Schrein, der tief in den Wäldern von Kama liegt und sich hinter einem anderen Schrein verbirgt. Die Anlage besteht aus einfachen Holzstrukturen mit sauberen Linien und wird von Bäumen umgeben, die dem Ort eine ruhige und abgelegene Atmosphäre geben.
Der Schrein wurde vor mehr als hundert Jahren von Einheimischen gegründet, die einen Ort zum Beten wünschten. Ursprünglich kamen hier Bauern vorbei, um für gute Ernten und ausreichend Regen zu beten, was die landwirtschaftliche Bedeutung des Gebiets in früheren Zeiten widerspiegelt.
Der Schrein trägt den Namen Hokutogū und ist bekannt für seine Verbindung zu persönlichen Wendepunkten im Leben der Besucher. Besonders Frauen in schwierigen Situationen kommen hierher, um ihre Hoffnungen auf Veränderung durch das Schreiben von Wünschen auf kleine Holztafeln auszudrücken, die dann an den Torii-Toren aufgehängt werden.
Der Schrein liegt in Gehweite vom Zentrum von Kama entfernt und ist leicht zu erreichen, ohne dass Eintrittsgebühren anfallen. Besucher sollten respektvoll sein und den ruhigen, waldigen Ort mit offenen Sinnen betreten, um die persönliche Reflexion zu unterstützen.
Der Schrein ist berühmt für einen großen Baum mit rötlicher Rinde, in dessen Borke Sichelmesser stecken. Seit 2017 werden Besucher aufgefordert, ihre Wünsche stattdessen auf Holztafeln zu schreiben, um die Gesundheit des Baumes zu bewahren und eine nachhaltigere Form des Betens zu ermöglichen.
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