秋月目鏡橋, Steinbrücke in Akizuki, Präfektur Fukuoka, Japan
Die Akizuki-Brücke ist eine Granitbrücke mit zwei Bögen im Dorf Akizuki in der Präfektur Fukuoka. Das Bauwerk wurde aus lokalen Granitblöcken errichtet und besticht durch seine solide Architektur, die Jahrhunderte überdauert hat.
Das Bauwerk wurde 1810 unter der Aufsicht des Feudalbeamten Miyazaki Oribe erbaut und sollte eine ältere Holzkonstruktion ersetzen, die wiederholt von Hochwasser zerstört worden war. Der Entwurf basierte auf einem ähnlichen Bauwerk, das der Daimyo Kuroda Naganobu bei einem Besuch in Nagasaki gesehen hatte.
Die Brücke trägt ihren Namen von ihrer Form: Wenn man sie vom Wasser aus betrachtet, bilden die beiden Bögen ein Spiegelbild, das an eine runde Brille erinnert. Besucher bemerken heute noch, wie dieser optische Effekt die Brücke zu einem beliebten Fotomotiv macht.
Das Bauwerk ist tagsüber frei zugänglich und liegt im Zentrum des Ortes Akizuki, wo mehrere Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden sind. Der Ort lässt sich leicht zu Fuß erkunden, da alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in der Nähe liegen.
Das Bauwerk war bei seiner Fertigstellung so bemerkenswert, dass es später als Tangible Cultural Property anerkannt wurde, was seine Bedeutung für die Region unterstrich. Die Anerkennung im Jahr 1956 würdigte die Seltenheit seiner Granitbauweise, die zur damaligen Zeit noch nicht verbreitet war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.