Nationalmuseum Kyushu, Nationalmuseum in Dazaifu, Japan.
Das Kyushu National Museum ist ein Geschichts- und Nationalmuseum in der Stadt Dazaifu auf der Insel Kyushu, das etwa 3.900 Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet. Die miteinander verbundenen Galerien zeigen Sammlungen zur japanischen Kunst, Archäologie und dem Leben der Menschen in früheren Zeiten.
Das Haus wurde im Oktober 2005 als viertes Nationalmuseum Japans eröffnet, nach den älteren Häusern in Tokyo, Kyoto und Nara. Seine Gründung folgte der Absicht, den kulturellen Austausch mit Asien stärker sichtbar zu machen, da Kyushu jahrhundertelang der Eintrittspunkt für Waren und Ideen vom Festland war.
Der Name leitet sich von der Inselfamilie Kyushu im Südwesten ab und das Gebäude trägt ein geschwungenes Dach aus blauem Glas, das von weitem wie eine Welle wirkt. Besucher begegnen im Inneren Darstellungen vom Handel und den Begegnungen zwischen Japanern und Koreanern sowie Chinesen, die sich über Jahrhunderte an dieser Küste abspielten.
Das Haus ist dienstags bis sonntags geöffnet, freitags und samstags bleibt es bis 20 Uhr zugänglich. Besucher mit Kindern finden ein Informationszentrum mit Aktivitäten und die Galerien liegen auf mehreren Ebenen, wobei Aufzüge zur Verfügung stehen.
Zwischen dem ersten und zweiten Geschoss befindet sich ein Erdbebenschutzsystem, das auf Federn und Gummielementen basiert. Diese Konstruktion soll das Gebäude und die Sammlungen bei Erschütterungen beweglich halten, ohne dass Risse oder größere Schäden entstehen.
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